Die Burgmauer, eine besonders dicke Steinmauer diente als Schutz und sollte Feinde abhalten in das Innere der Burg zu gelangen.

Die Mauern der Kirchschlager Burg waren mit mehreren Wehrtürmen verstärkt, von denen aus Feinde, die auf die Mauern kletterten, auch seitlich beschossen werden konnten. In den Mauern und Wehrtürmen waren deshalb Schießscharten untergebracht. Durch das untere vergrößerte Loch der Schießscharte wurde geschossen und durch den schmalen Spalt oberhalb konnte man die Feinde beobachten. Durch den hölzernen Wehrgang konnten die bedrohten Burgbewohner auf mehreren Ebenen die Burg verteidigen. Auch gab es sogenannte "Pechnasen", durch die Feinde mit allerlei Flüssigkeiten überschüttet und so von der Erstürmung der Burg abgehalten werden konnten.

Vom Eingang der Kirchschlager Burg aus verlief eine Ringmauer bis zum Zöbernbach und auf der anderen Seite wieder zur Burg. Sie bot auch für die Bewohner des Ortes von Kirchschlag einen gewissen Schutz.

 

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